Event: Kennst Du diese Situation?

Du bist auf einen großen Event gegangen, in der Hoffnung, dort potentielle Kandidaten für Unternehmenskooperationen zu finden.

Du bist auf einem großen Event, auf dem sich auch zwei Dutzend Unternehmen befinden, mit denen Dein Social Business potentiell eine Kooperation eingehen könnte. Im Laufe des Events gelingt es Dir auch, mit zwei oder drei verschiedenen Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Sie scheinen sehr interessiert, aber im Anschluss passiert nichts. Oder vielleicht findet noch ein erstes Telefonat nach dem Event statt, dann schläft der Kontakt aber ein oder ein anvisiertes Meeting verschiebt sich immer wieder. Du bist frustriert, widmest Dich lieber wieder Deinem Kerngeschäft und fragst Dich, ob das der richtige Event war oder ob Akquise nicht doch eine große Zeitverschwendung ist?

Foto: Axel Öland, aufgenommen im Impact Hub

Die gute Nachricht ist: Akquise kann erfolgreicher, freudiger, nachhaltiger und effizienter sein und wie man das macht, kann man lernen! Sei beruhigt: Der Event war wahrscheindlich der richtige, Deine Idee, Dein Produkt oder Dein Unternehmen sind mindestens genauso richtig, nur die Vorgehensweise war nicht ganz optimal.

Erzähle mir, wir Du vorgegangen bist. (Wie) hattest Du Dich auf den Event vorbereitet? Wie bist Du vor Ort vorgegangen? Was hast Du zur Nachbereitung getan? Poste einen Kommentar oder schreibe mir eine email. Gerne kannst Du auch hier ein kostenloses und unverbindliches persönliches Gespräch mit mir vereinbaren.

Wichtig ist immer, die gute Vorbereitung. Vorbereitung ist 80% des Erfolgs, das gilt auch im Social Business Umfeld. Vorbereitung auf die (möglichen) Teilnehmer, die Du dort treffen könntest, auf deren Unternehmen. Vorbereitung für mögliche Ansprachen. Vorbereitung und Übung Deines Elevator Pitches und einiger wichtiger Fragen an Dein Gegenüber.

Hol Dir hier die kostenlose Checkliste für die Vorbereitung für die Akquise auf einem Event.

Aber auch die Nachbereitung , das Nachhalten des Kontaktes ist wichtig. Hier sind wir schon mitten im Prozess Deiner Akquise für die Gute Sache. Mehr dazu demnächst.

Was sind Sozialunternehmen?

Oft werde ich gefragt, was sind eigentlich Sozialunternehmer? Um es gleich vorweg zu nehmen: Hierüber besteht noch keine Einigung, sondern es gibt verschiedene Definitionen.

Strenggenommen sind Sozialunternehmer Unternehmer, die zuerst einmal wie jeder andere Unternehmer profitabel sein müssen. Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, daß der Hauptgeschäftszweck eines Sozialunternehmers ist, ein gesellschaftliches Problem zu lösen. Ausserdem müssen mindestens die Hälfte der Gewinne in das Unternehmen re-investiert und nicht an die Eigentümer ausgeschüttet werden. Oft kommen sogar alle Gewinne direkt oder indirekt der Zielgruppe zu gute.

Doch es gibt auch weichere Definitionen, wie in Wikipedia beschrieben und von Ashoka, der größten Organisation weltweit, die mehr als 3500 Sozialunternehmen mit Fellowships unterstützt, vorgelebt.

„Sozialunternehmen (Social Entrepreneurs) wollen soziale Probleme mit innovativen unternehmerischen Konzepten lösen. Sie versuchen, die gesellschaftlichen Bedingungen dafür, dass ein soziales Problem besteht, mit unternehmerischen Mitteln zu verändern. Dafür entwickeln sie Geschäftsmodelle, die sich finanziell selber tragen“.

Wikipedia

Es geht Social Entrepreneurs also nicht nur darum, profitabel zu sein, sondern mindestens genau so wichtig ist ihnen die Wirkung ihres Tuns.

Ashoka Visionary Program, Wien, 2018

Warum sind Sozialunternehmer*innen gerade jetzt so wichtig?

Wir stehen vor einer Vielzahl gesellschaftlicher Herausforderungen. Klimawandel, Flucht, soziale Ungerechtigkeit und demografischer Wandel sind nur einige Beispiele. Bisherige Lösungsansätze zielen zu oft nur auf die Linderung der Symptome anstatt die eigentlichen Ursachen zu bekämpfen. Wir benötigen hier weltweit ein Umdenken! Sozialunternehmer*innen bringen genau diesen Anspruch mit und gehen unsere gesellschaftlichen Herausforderungen mit innovativen und zukunftsgerichteten Lösungen ganzheitlich an.

In diesem Umdenken und den systemisch wirkenden Ansätzen vieler Sozialunternehmer*innen sehe ich den richtigen Weg zur Erreichung der Sustainable Development Goals der UNO.